Unsere Reisen 2010
Im Februar reisen wir mit Ihnen zu den Münchner Kulturtage und zur Basler Fasnacht.
Bahnreise, 5 Reisetage, Bahnfahrt 2. Klasse, 4 Übernachtungen in einem schönen 4****-Hotel am Rande der Altstadt, alle Zimmer mit Dusche oder Bad, WC, Halbpension, alle Eintrittsgelder und Führungen, kunsthistorische Reiseleitung, Reiserücktrittskostenversicherung.
Die „Weltstadt mit Herz“ bietet Fastnachtsflüchtlingen nur noch bedingt Zuflucht. Fasching ist auch hier im Kommen, und wenn die Marktweiber am Dienstag auf dem Viktualienmarkt tanzen, dann tanzt halb München mit. Doch der Kulturbetrieb läuft weiter, und der ist in München wie immer spannend. Das Pinakothekenviertel hat mit dem kürzlich eröffneten Brandhorst-Museum für Gegenwartskunst Zuwachs bekommen und die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung zeigt die Ausstellung „Maharaja - Pracht der indischen Fürstenhöfe“ - ein Ereignis von europäischem Rang.
Sa: Bahnanreise nach München. Ein Spaziergang führt von unserem Hotel am Isartor zum Marienplatz mit dem Alten und Neuen Rathaus und zur Liebfrauenkirche, dem Wahrzeichen Münchens. So: Nach einer ausführlichen Stadtrundfahrt, die uns Münchens klassische und moderne Bauten vorstellt, werden wir am Königsplatz die Glyptothek besuchen und im Pinakothekenviertel das neue Brandhorst-Museum besichtigen. Mo: Das Deutsche Museum ist das größte naturwissenschaftlich-technische Museum der Welt und besitzt eine herausragende Sammlung. Am Müller‘schen Volksbad und dem Bayerischen Landtag vorbei geht’s zur Maximilianstraße, der noblen Einkaufsmeile Münchens. Zeit zum Schauen und Verweilen... Die Münchner Residenz hat sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem vielgliedrigen Schlosskomplex entwickelt. Wir sehen die historischen Prunk- und Schauräume, u. a. den Kaisersaal, das Antiquarium, die Schatzkammer und das Cuvillié-Theater, ein Juwel des Rokoko. Di: Die Maharaja-Ausstellung in der Hypo-Kunsthalle ist die erste Schau, die einen umfassenden Blick auf die Welt der Maharajas und ihre einzigartig reiche Kultur wirft. Von der Kunsthalle spazieren wir zur Feldherrnhalle, besichtigen die Theatinerkirche und werden aus dem gemütlichen Blickwinkel eines Busses die imposanten Historismus-Bauten entlang der Ludwigstraße betrachten, Schwabing erkunden und einen Abstecher in den Englischen Garten unternehmen. Mi: Nach dem Besuch des Karl- Valentin-Musäums (!) im Isartor bummeln wir zum Viktualienmarkt, wo am Fischbrunnen das traditionelle „Geldbeutelwaschen“ stattfindet. Nur einen Steinwurf weit entfernt sind die Peterskirche, Münchens älteste Pfarrkirche, die neue Synagoge, ein preisgekrönter Entwurf des Saarbrücker Büros Wandel, Höfer und Lorch, und die barocke Asamkirche in ihrer phantasievollen Formensprache. Bis zur Rückreise am späten Nachmittag bleibt Ihnen noch genügend Zeit für eigene Erkundungen.
Karl Meiser
im Doppelzimmer 780 €
Einzelzimmer 140 €
Bahnreise, 3 Reisetage, Bahnfahrt 2. Klasse, 2 Übernachtungen in einem guten 4****- Hotel, alle Zimmer mit Dusche oder Bad, WC, Halbpension, alle Eintrittsgelder und Führungen, kunsthistorische Reiseleitung, Reiserücktrittskostenversicherung
In Basel ist am Aschermittwoch längst nicht alles vorbei. Am Montag um vier Uhr in der Frühe gehen in der Altstadt die Lichter aus. Tausende von Schaulustigen drängen sich in den Gassen und erwarten den “Morgenstraich”, die große Ouvertüre der Basler Fasnacht. Kopflichter, Steckenund Zuglaternen werden entzündet, Maskierte und Musikanten formieren sich unter den Klängen von Pfeifen und Trommeln zum großen Dämonenaustrieb. Bei Tagesanbruch stärkt man sich in einem Gasthaus mit der traditionellen „Ziibelewaaie“. Nachmittags treten die “Cliquen” zu den “Cortèges” an: Bei diesen Umzügen kann man den ganzen nächtlichen Mummenschanz bei Tageslicht bewundern, all die bunten Kostüme und phantastischen Masken der Pierrots, Bajasse, Drummbeeters und wie sie alle heißen. An den Abenden ziehen die Guggemusiken und Schnitzelbänkler durch die Kneipen der Altstadt.
So: Bahnanreise nach Basel. Das Kunstmuseum mit seinem herausragenden Bestand an Werken Alter Meister, einer exquisiten Impressionistensammlung und bedeutenden Werken der Klassischen Moderne besichtigen wir am Nachmittag. Mo: Gegen 3:30 Uhr Aufbruch zum “Morgenstraich” in der Altstadt. Nach dem Frühstücksbuffet im Hotel bleibt genügend Zeit zur Erholung, ehe wir am frühen Nachmittag einen Streifzug durch die Altstadt zu den Cortèges der Cliquen und Garden unternehmen. En passant lernen wir Basel genauer kennen und sehen u.a. Marktplatz, Rheinsprung, alte Universität, Münsterplatz und Münster, Theaterplatz mit Fasnachtsbrunnen, Leonhards- und Spalenberg. Am Abend Fasnachtsessen im Hotel mit Guggenmusiken und Schnitzelbankvorträgen. Di: Vormittags Besuch des Hauses zum Kirchgarten, ein ebenso faszinierendes wie vielseitiges Stadtmuseum, dessen Schwerpunkt die Basler Wohnkultur bildet. Während sich der Nachwuchs mit seinen „Buebeziigli“ an der Kinderfasnacht erfreut, amüsieren sich die etwas Älteren auf dem Münsterplatz: Hier werden die großen Zuglaternen ausgestellt, die mit witzigen und meist bitterbösen Kommentaren das aktuelle Geschehen in der Stadt bedenken. Es ist beachtlich, welche Ausstellungen die Stiftung Beyeler in Riehen seit über 10 Jahren organisiert. Aktuell wartet sie wieder mit einem künstlerischen Leckerbissen auf: über 100 Arbeiten des französischen Malers Henri Rousseau, des legendären Zöllners, den man leichthin als naiven Maler abgetan hat, werden in Riehen anlässlich seines 100. Todesjahres gezeigt. Nach der Besichtigung Heimreise.
Karl Meiser
im Doppelzimmer 475 €
im Einzelzimmer 50 €